Hamers jüdische Seite

Erinnert sich noch jemand an Hamers weinerlichen Brief von letzter Woche? Es ging da um ein fürchterliches Ultimatum:

„Mir wurde von jüd. Seite jetzt ein Ultimatum bis morgen, 31.03.2009 gesetzt, bis wann ich erklären soll, in einem künftigen deutschen Staat (unter jüd. Herrschaft) als Gesundheitsminister zu fungieren. Wenn nicht, dann drohe mir Schlimmes. “ Hamer

Das „Schlimme“, was ihm angeblich angedroht wurde, präzisierte Hamer als Exekution durch den Mossad; aber ihm würde es natürlich nichts ausmachen, „mit stolz erhobenem Kopf unter den Kugeln des Mossad zu sterben“. So stolz, unbelehrbar und theatralisch, wie wir ihn kennen. Vor allem aber so verlogen. Das hat den Urheber dieses Ultimatums nun dazu bewogen, seinen Brief an Hamer online zu stellen. Es sind sehr offene Worte, und ich lasse die wichtigsten für sich selbst sprechen:

„Ich war bereit mit Ihnen eine Erklärung zu unterschreiben und machte Ihnen noch während des 1. Treffens am 16. Dezember 2008 den Vorschlag, im Kabinett des Volks-Bundesrathes den vakanten Posten eines Volks-Gesundheitsministers anzunehmen. Doch Sie lehnten das von vorn herab ab. Sie hatten viel größere Pläne: Sie wollten ja nicht weniger als Reichskanzler werden… natürlich mit edelmütigen Motiven. Während unseres Treffens am 3. und 4. März 2009 in Sandefjord bestätigten Sie auch ereifernd und unverblümt: Ich werde alle für meine Zwecke be- und ausnutzen! Der Zweck heiligt die Mittel! Egal um wen es sich dabei handelt. Judenschweine tun das auch. […]

Sie, Herr Dr. Hamer, sind ein Experte auf dem Gebiet der Medizin und ich bin als ehemalige Spezial-Agent ein Experte auf dem Gebiet der strategischen Aufklärung. Ich bot Ihnen eine Symbiose aus Ihrer Entdeckung und meiner strategischen Politik an. Und wie haben Sie darauf reagiert? Ich zitiere Sie, auf das Wesentliche reduziert: Soweit kommt es noch, daß ich unter einem Juden ein Minister bin. Ich will selbst Präsident des Volks-Bundesrathes werden. Außerdem sind alle Juden Schweine und müssen ausgerottet werden! Es ist nicht persönlich gemeint. […]

Entweder nehmen Sie mein Vorschlag Volks-Gesundheitsminister im Volks-Bundesrath zu werden an und werden somit der ERSTE Volks-Minister oder Sie lehnen es ab. Erster zu sein bringt den Vorteil der Neuheit und des Ungewöhnlichen mit sich, und ist daher auch sehr werbewirksam. Die Germanische Neue Medizin kann nur unter vollkommen neuen politischen Verhältnissen durchgesetzt werden. […]

Ich lasse Ihnen Zeit bis zum 31. März 2009: Entweder nehmen Sie mein Angebot an oder auch nicht. Nach dem 31. März 2009 gibt es mich für Sie nicht mehr. Oder wir arbeiten zusammen.“

Nun, haben Sie den Autor des Ultimatums erkannt, diesen Vertreter der „jüd. Seite“, der dem armen Hamer mit etwas ganz Schlimmem droht, sollte der das angebotene Amt nicht annehmen?

Nachtrag 08.04.: Da Google noch immer nicht auf die Quelle gestoßen ist, für alle Ratlosen hier die Auflösung: Natürlich handelt es sich bei „der jüd. Seite„, die das Ultimatum gestellt hat, um dieselbe Person, die für Hamer auch als Kronzeuge des „jüdischen Genozids“ herhalten muß: den Holocaustleugner Iwan Götz.

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4 Responses to “Hamers jüdische Seite”


  1. 1 Scardanelli 14. April 2009 um 11:11

    Lieber Dummenfang,

    einfach mal ein großes Lob von meiner Seite – nachdem das Blog ja wohl noch ein wenig jung ist und noch nicht sooo viele Leser hat ein wenig mentale Unterstützung.

    Ich beneide Euch/Dich wirklich nicht um dieses Thema, finde es aber großartig, dass sich jemand mit klarem Kopf diesen Hirngespinsten entgegenstellt.

    Bitte weiter so – der Dummenfang ist bei mir schon in den Favoriten gelandet (ebenso wie das Reichling-Blog).

    Scardanelli

    • 2 deppenaufsicht 15. April 2009 um 18:45

      muchas gracias, Scardanelli,

      und ein Hoch auf Deinen nick!

      An die Deutschen

      Spottet ja nicht des Kinds, wenn es mit Peitsch‘ und Sporn
      Auf dem Rosse von Holz muthig und groß sich dünkt,
      Denn, ihr Deutschen, auch ihr seyd Thatenarm und gedankenvoll.

      Oder kömmt, wie der Stral aus dem Gewölke kömmt,
      Aus Gedanken die That? Leben die Bücher bald?
      O ihr Lieben, so nimmt mich, Daß ich büße die Lästerung.

      Scardanelli (a.k.a. Friedrich Hölderlin)

  2. 3 PLJ 26. April 2009 um 23:49

    War das jetzt Belletristik oder ein ernstes Problem?


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