Reifestopp nach Hamer

Es gibt keinen Siebenundzwanzigjährigen,
der so viele Märchen kennt wie der Martin.“

Der VorleserDieser bewundernde Zwischenruf fiel während eines Vortrags im „GNM-Studienkreis“ Aalen und galt Martin Bullinger, Gründer und Leiter dieser noch recht jungen neumedizynischen Kaderschmiede. Ich schließe mich dem Urteil an und möchte dem Herrn Bullinger nun auch öffentlich dafür danken, daß er der Weltnetzgemeinde große Teile seines märchenhaften Auftritts zugänglich machte. Eine solche Offenheit ist in der Hamerschen Herde nämlich nach wie vor die Ausnahme.

Das Wissen um Wesen und Wirken der 5 Biologischen Naturgesetze® muss möglichst umfassend verbreitet werden, das vom schulmedizinischen Genozid bedrohte deutsche Volk hat schnellstmögliche Aufklärung verdient, es muß die Verantwortlichen endlich der gerechten Strafe zuführen, bis die Germanische Neue Medizin® ihren wohlverdienten Einzug hält – so könnte man die Grundaussage der ausschweifenden Edikte zusammenfassen, die Hamer hin und wieder an seine „lieben Landsleute“ richtet. Allerdings tut er selber nichts mehr dafür, das Volkswissen um seine Lehre zu mehren. Der aufklärerische Beitrag, den der designierte Reichspräsident noch zu leisten in der Lage ist, beschränkt sich schon lange auf peinlich-verwirrte Räuberpistolen über die weltweite jüdische Medizinerverschwörung und auf die Neuauflage alter Prozesse und noch älterer Wälzer.

Selbst seinen glühendsten Verehrern dämmert langsam, daß nichts Klärendes mehr von ihm zu erwarten ist und daher all die grundlegenden Fragen wohl auf ewig unbeantwortet bleiben werden, denen sie in den Seminaren letztlich immer mit einem hilflosen „so im Detail kann das dann doch nur Dr. Hamer selbst erklären!“ ausweichen mußten. Die etwas kälteren reden schon offen darüber, daß er doch lieber gleich ganz still sein soll, wenn er schon keine weiteren fachlichen Erkenntnisse anzubieten habe. Sie sind es leid, den nicht ganz so  verschwörungsgläubigen Mitläufern immer wieder  klarmachen zu müssen, daß aus des Meisters von Mal zu Mal verschrobener klingenden Verbalattacken gegen seine eingebildeten Feinde keinesfalls ein kranker Geist spricht und, selbst wenn, das nicht auch nur den geringsten Zweifel an der uneingeschränkten Gültigkeit der 5 Biologischen Naturgesetze® seiner Germanischen Neuen Medizin® rechtfertigen würde.

Kronprinz Pilhar würde jetzt im Namen des Herrn hinzufügen, daß die Wirkung dieser Gesetze ja schließlich von jedem sofort und am nächstbesten Fall überprüft werden könne und die Wahrheit ohnehin ans Licht kommt, sobald die gegenwärtige Medizin überwunden und Hamers  wissenschaftliche zum Standard geworden ist. Schließlich kann nur die Germanische Neue Medizin® erklären, wie unser Körper wirklich funktioniert und welchen sinnvollen und vorherbestimmbaren Verlauf die natürlichen Heilungsphasen® (auf vorneugermanisch: merchandize„Krankheiten“) nehmen. Also müsse man noch aktiver werden als bisher und so lange kämpfen, bis jeder Mensch, ob gesund oder krank, Kenntnis hat von den durch Hamers Genie entschlüsselten und von vielen anderen Wissenschaftlern bestätigten universellen Gesetzen der belebten Natur. Halt – da ging meine Fantasie mit mir durch; „ob gesund oder krank“ dürfte er in der Öffentlichkeit gar nicht sagen, aus rechtlichen Gründen hat er sich auf die Gesunden als Zielgruppe zu beschränken. Aber da das Wort „krank“ im hamerschen Neusprech sowieso nichts anderes als „ungestört schon bald gesund“ bedeutet, bleibt diese Einschränkung in der sekteninternen Kommunikation ohne große Bedeutung.

Aber Helmut Pilhar hat offenbar gar kein Interesse daran, die Lehren des Meisters möglichst vielen Menschen auf möglichst unkomplizierte Weise zugänglich und verständlich zu machen. Er hält zwar selbst noch Vorträge, wann immer genügend zahlende Gäste zusammenkommen, aber sektenfremde Multiplikatoren (also z.B. „diese Journalisten!“) haben von ihm gar nichts zu erwarten, und aufzeichnen darf man seine Worte auch nicht. Er ermahnt seine Vertriebsmitarbeiter sogar immer wieder, im Internet strikte Diskretion über ihr volksaufklärerisches Tun zu wahren: Wo und wann er und seine Hilfspropagandisten auf Dummenfang gehen, darf nirgendwo auf einer Homepage zu finden sein. Schalten Sie auch keine Zeitungsinserate. Wie die Zeugen Jehovas dürfen auch die des hl. Hamer von Tür zu Tür gehen, potentielle Opfer persönlich zum Studium der Schriften anhalten und bei positiver Resonanz dann zu ihren Treffen einladen, „solange sie gesund sind“.

Bei Pilhar scheint also nicht die angeblich so dringend aufklärungsbedürftige und letztlich alles entscheidende Öffentlichkeit an erster Stelle zu stehen, sondern der unkritische Seminarbesucher und Buchkäufer bzw. dessen Geld. Anders als sein König hat der Kronprinz wohl schon erkannt, daß die Löcher im Netz der Hamerschen Argumentation viel zu groß sind, um allein damit mehr als nur die wirklich Allerdümmsten zu fangen. Unter etwas weniger Dummen vermag ausschließlich die hautnahe Präsenz eines erfahrenen neumedizynischen Agitators die stinkende braune GNM-Brühe in eine würzig-aromatische Bouillon zu verwandeln. Wie eine willenslähmende Droge kann seine aus alle Poren strömende Zuversicht leichte Skepsis in tiefen Glauben verwandeln und denkenden Menschen in blökende Schafe. Überall dort, wo hin und wieder noch plausibel klingende Begründungen für unlogische Behauptungen vonnöten sind kapitound auch vereinzelte Gegenargumente nicht sicher ausgeschlossen werden können, wird neben dem reinen Vortrag auch der professionell Vortragende gebraucht. Überall dort, wo noch keine stillschweigende Übereinkunft herrscht, daß die Worte des Meisters unhinterfragbares Gesetz sind und das einzig mangelhafte daran höchstens unser Verständnis der Zusammenhänge ist, muß ein überzeugter Neugermane stehen und Zweifelnde zurück in den todsicheren Schoß der Gemeinde führen. Pilhars Verbot, seine Auftritte aufzuzeichnen, trägt also nicht in erster Linie dem Umstand Rechnung, daß ihm durch frei kursierende Mitschnitte ein Teil seines Gewinns entgehen würde, sondern der einfachen Erkenntnis, daß nur ein live verabreichter GNM-Vortrag volle Überzeugungskraft entfalten kann, möglichst noch verstärkt durch den Konformitätsdruck innerhalb der „Studienkreise“. Außerhalb dieses exotischen Biotops haben Hamers plumpe „Mutter Natur weiß immer Rat“-Parolen kaum Überlebenschancen und erzielen statt der gewünschten eher eine gegenteilige Wirkung. Jeder, der schon eine Weile in diesem Geschäft ist, weiß das. Martin Bullingers online frei verfügbarer Vortrag ist die regelbestätigende Ausnahme.

ReifestoppEr ist eben noch kein alter Hase, auch wenn er bei seinen Vorträgen gern einen dabei hat. Mit ihm illustriert er den Reifestopp, den er in seiner bewegten Kindheit erlitt. Ursache war eine  Nierenfunktionsstörung, durch die sein Körper die aufgenommenen Proteine wieder verlor. Die Erfahrungsberichte Betroffener erlauben authentische Einblicke in ein Leben mit dieser Krankheit. Sie ist recht selten (ca. alle 50.000 Kinder ein Fall) und erfordert in der Behandlung viel Anstrengung und Disziplin vom kleinen Patienten und erst recht von seinen Eltern. Der Eiweißspiegel im Urin muß z.B. regelmäßig kontrolliert und die Proteinzufuhr darauf abgestimmt werden, um ernste Folgeschäden zu vermeiden. Das haben die behandelnden Ärzte seiner Mutter auch ganz genau erklärt, aber die hatte wohl Hamers ihre ganz eigenen Test_unnötigVorstellungen davon, was mit ihrem Sohn wirklich los war und wie er wieder gesund wird. Die Überwachung des Eiweißspiegels hielt sie jedenfalls schon bald für entbehrlich, weil ein abnorm hoher Wert, wie Hamer herausgefunden hatte, ja nur auf die stattfindende Heilung zurückzuführen ist und kein Arzt sich dort einmischen soll, wo die Natur gerade ihr sinnvolles Werk tut. Die Folgen für Martin sind schnell erzählt: die Krankheit eskalierte und er verlor schließlich beide Nieren. Insgesamt dreimal hat ihn die wissenschaftliche Medizin noch knapp vor dem Sensenmann abfangen können, aber in seiner Schilderung ist es seine Mutter, die ihn auf ganz unkonventionelle Weise rettete, denn „als ich im Koma lag, hat sie mir Märchen vorgelesen.“ Ob es damals noch die von Grimm oder schon die von Hamer waren, ist unerheblich, denn mittlerweile kennt NiereMartin natürlich auch die Hamerschen ganz genau: „Ich war damals zwar noch nicht in der Pubertät, aber ich war schon ein Junge, also ein Mann, und mußte hatte ein Revier wie es jeder Mann hat, also wenn de erwachse bist Arbeitsplatz oder die Frau oder so das sind die Reviere. Und ich konnte mein Revier nicht klar abstecke also mal daheim mal dann wieder im Krankehaus und das wirkt sich auf dieses Nierenbecken aus das ist hier dieses rote und das ist [unverständlich]. Hätte man damals ein Hirn-CT und das Wissen gehabt, hätte man das damals nachvollziehe könne. Und das hatte die Folge daß ich jahrelang Bettnässer war, das war dieser Reviermarkierungskonflikt, ich war Bettnässer bis ich zwölf war.“ Sinn hat es zwar nicht, was er da erzählt, aber dieser Sinn fehlte ja schon bei Hamer. Der schreibt zum „sog.  Reviermarkierungskonflikt des äußeren Reviers (weil das Säugetier mit dem Urin das Revier markiert)„:

Biologisch gesehen, können die betroffenen Individuen das Revier nicht mehr markieren.
Beispiel: Der Ehemann kommt von einer Dienstreise unerwartet früher nach Hause und überrascht seine Frau mit einem gemeinsamen Freund im Ehebett.

Es erschließt sich wohl nur sehr weit entrückten Hameristas, warum ein vom Bettnässen betroffenes menschliches Individuum ausgerechnet ein Problem mit dem animalischen Markieren  eines ohnehin nur im übertragenen Sinne existenten „Reviers“ hat, und worin der biologische Sinn dieses angeblich „Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms“ für den Menschen liegen soll. Herr Bullinger jedenfalls kann das nicht erklären, er kann Hamers leere Behauptungen nur repetieren. Er kann nicht einmal erklären, was für ihn als kleinen Jungen dieses „Revier“ dargestellt hat, weil Hamer sich dazu ausschweigt: Ist es das gesamte Krankenhaus, was er markieren können muß, um gesund zu bleiben, oder sein Zimmer oder nur sein Bett? Mußte er, wenn er bei der Oma und später auf Kur war, vorher immer erst in eine Zimmerecke pinkeln, bevor er konfliktfrei einschlafen konnte, oder sind all diese absurden Tiervergleiche ohnehin nur ein Zeichen geistiger Retardierung? Aber so steht es nun mal bei Hamer, also gibt es für seine Jünger keine andere Möglichkeit als daß es auch genau so sein muss.

Wie würde Herr Bullinger wohl den „Revier-Konflikt“ des Mädels bewerten, um das sich Hamer in seiner Klinik in Katzenelnbogen eigenhändig „gekümmert“ hat?

Ja, also ich hab mitgekriegt, wenn’s ihr ganz schlecht ging, und dass wir gedacht haben: „Gott, das arme Mädel, dem muß doch geholfen werden“ … dass ich zu ihm gesagt habe: „Herr Doktor, was kann ich denn machen?“ Da sagt er: „Ach, da brauchen Sie sich jetzt nicht drum zu kümmern, ich werde heut nacht bei ihr schlafen, und das beruhigt sie, und die fühlt sich dann wohl und geborgen.“ Und so weiter und so weiter, und da hab ich noch gedacht: „Das ist aber eine seltsame Methode, dass ein Arzt bei dem Patienten schläft, um die zu beruhigen und Geborgenheit zu geben.“ Noch nie gehört und so, war schon ein bisschen mysteriös. Und es war ja auch nur das eine Mädel, also bei den anderen Patienten hat er das ja nicht gemacht, dass er da auch mal, wenn die so nachts geweint haben vor Schmerzen, dass er da auch mal … „da muß ich auch mich mal dazulegen, um die n‘ bisschen zu trösten oder Geborgenheit zu geben.“

Hatte Hamers nächtliches Eindringen in das Revier seiner kleinen Patientin nun einen Konflikt bei ihr verursacht oder einen gelöst oder kann Hamers Vorliebe für (dieses) junge Mädchen einem Studienkreisleiter völlig egal sein, weil sie ja kurze Zeit später sowieso gestorben ist? Das sind die Fragen, mit denen sich die Sprachrohre Hamers mal ernsthaft auseinandersetzen sollten. Aber dazu findet sich ja im gesamten Katechismus der Neuen Medizin kein einziges Wort, es muß also ohne Bedeutung sein. Was zählt schon ein Kind, wenn man die Verantwortung für die Rettung der gesamten Menschheit trägt!

Ich verlang das net daß das jeder sofort nachvollziehe kann aber so ist’s abg’laufe, ich hab das in akribischer Kleinarbeit auch aufdröseln könne und hab da wirklich sehr viel g’funde […] Ich hab auf jeden Fall in der Großhirnrinde zwei Konflikte g’habt, die Reife hat g’stoppt und auch das Körperwachstum, und man kann diesen Reifestopp auch später nachvollziehe, wenn man später Fotos sieht sind diese Stofftiere immer noch auf den Fotos drauf, das läßt auf diesen Reifestopp geistig und körperlich immer zurückschließe. […] Man sieht immer noch, aufgrund dieser Großhirnrinden-Konstellationen, ich hab immer noch diese Stofftiere gebraucht, weil ich ja entwicklungmäßig retardiert war, ich war ja ein sechsjähriger Junge, mit dreizehn, ich war so groß wie’n sechsjähriger Junge, ich brauchte Kuscheltiere, mit dreizehn!

„Wenn man diese Zusammenhänge kennt kann man das alles erklären. Ich bin medizinischer Laie und hab das alles selber rausg’funde anhand von den Arztbriefen, meiner Erinnerung, was passierte damit, und mit diesem Wisse konnte ich das alles nachreproduziere und ihnen jetzt so zeige welche Konflikte was auslöst hatte, was zu was gezeigt hat geführt hat und wie’s behandelt wurde. Und das isch die Schulmedizin dasch is o.k. ich mein wir brauchen die Schulmedizin, die Schulmedizin soll uns nur auch akzeptieren, die soll uns unser Ding auch mache lasse das wär Dankdoch super.“ Ob es für ihn tatsächlich so super gewesen wäre, damals nicht von den Ärzten gerettet zu werden, sondern zu sterben, weil der Hamer mal wieder an arg- und wehrlosen menschlichen Versuchskaninchen „sein Ding“ machen will, wage ich zu bezweifeln.

Konsequenterweise sind es auch ausgerechnet diejenigen, denen er sein Leben verdankt,  für die er keinerlei Dank übrig hat. Aber er „möchte keinen Haß gegen die Ärzte schüren„, denn einerseits wissen sie es ja gar nicht besser („Die Ärzte wissens zum Teil gar net was passiert, die versuche die Leut doch zu helfe, deswege haben se doch den Beruf g’lernt. Die versuchen doch, die haben doch das nur gelernt, weil der hat das und das da muss man die und die Medikamente geben, das versuche se doch, aber sie haben keinen Erfolg damit“), andererseits wissen sie jedoch ganz genau Bescheid, dürfen aber nicht anders („Die Ärzte sind Teil des Systems und es kenn viele Ärzte und die dürfen nicht sie dürfen es nicht weitergeben, sie dürfen nicht danach handeln, s’isch von der Ärztekammer strikt verboten. „) oder trauen sich nur nicht: „die Ärzte die ham Schiß, vor allem die Onkologe weil die Onkologen die wissen es alle, weil die haben alle Poscht bekomme per Einschreibe, die haben Poscht bekomme von de Neue Medizin da belehrt wurde, per Einschreiben die mußte dafür unterschreibe und die wissen es alle“.

Die Nähe zum reichsdeutschen Argumentationsmuster ist unverkennbar, es fehlt nur noch die Behauptung (oder habe ich die etwa überhört?), daß alle Angeschriebenen selbstverständlich auch mit dem genauen Inhalt der Poscht einverstanden waren, da sie nicht innert 3 Wochen schriftlichen Widerspruch eingelegt haben.

„Ich hab genug Kinder sterbe sehe und so viel Leid über die Eltern und Angehörigen kommen sehn, dass es jetzt reicht! Und deswege gibt es halt den Film, daß man die Leute erreiche kann jeden einzelnen und den Film, den kann man kopiere isch mir egal den kann man kaufe oder sonst irgendwas, vielleicht kann man den Film auch verteilen daß die leute mal aufwachen, daß sie sehen was in der Schulmedizin passiert und wer hier die Sekte ist.
Hier wird mit Glauben gearbeitet.
Glauben Sie daß die Mikroben Sie krank machen?
Glauben Sie daß wir Ihnen helfen können?
Was passiert? Symptombehandlung passiert, keine Ursache.
Was isch die Ursache von Haarausfall?
Was isch die Ursache von Diabetes?
Was isch die Ursache von Kurzsichtigkeit?
Was isch die Ursache von MS?
Was isch die Ursache von Darmkrebs?
Was isch die Ursache?
Se wissen’s nit, es wird Chemo, Morphium und Bestrahlung gemacht, und ich weiß es und ich habs dokumentiert und ich kanns beweise, daß es so ist. Und in der Neuen Medizin, mit der Neuen Medizin können die Mensche alle überlebe.“ „In Schulmedizin stirbt doch jeder an Krebs. Fascht jeder, i bin doch ne Ausnahme daß ich überlebt hab und das nach der Gschichte und deswesche steh i heit hier und erzähl ihnen des.“

Ach so, deswesche. Amen.

Oder wäre „Heil Hamer“ passender?

Advertisements

8 Responses to “Reifestopp nach Hamer”


  1. 1 Johannes9126 2. Juli 2009 um 11:01

    Sehr guter Artikel.
    Ich habe mir auf youtube diesen Unsinn mal in Gänze angetan und mußte mich festbinden um nicht in das Schwarze Loch der Dummheit gesaugt zu werden. Der Martin hat sein Leben praktisch der evidenzbasierten Medizin zu verdanken (Nierentransplantation + Tacrolimus) und geifert trotzdem rum. Pech hat er ja gehabt, klar, denn die meisten juvenilen Nephropathien haben eine gute Prognose. Vielleicht erklärt ja die kontinuierliche Nierenunterfunktion die geistige Retardierung.

    • 2 h.pillhaar 3. Juli 2009 um 07:05

      danke für die zusammenfassung… ich habs bei youtube nicht geschafft mir den schwaxhsinn komplett reinzuziehen… spätestens nach ein paar minuten wird einem einfach kotzübel!

  2. 3 Robert 6. Juli 2009 um 16:50

    Hier ist noch so einer. Berliner Philosophiestudent, und daher medizinischer Laie.

    http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/gesundevideos/video_mblb73qdErM_page_1_tag_Germanische+Medizin.html

  3. 4 alva 18. Juni 2010 um 11:34

    krankheit wird ausgelöst durch pathogene mikrogifte der pathogenen mikrobakterien.das führt zu serioskranksein,z,b krebs,rheuma,kopf.das heistt,das erste und 4 gesetz hamers sind völlig falsch.auch virologe lanka tickt nicht richtig.

  4. 5 Joergl 10. Juni 2012 um 21:46

    Die meisten Belege sind weg…warum das denn wohl…

    Was macht denn der Hamer mittlerweile?
    Son Vogel wie den Martin kennich auch, hatte mächtig Ärger mit dem…bis hin zu Drohungen in Form von Zettelchen im Briefkasten.

    Grausiges Gedöns…einfach nur eklig.

  5. 6 Svenska 23. Juli 2013 um 16:51

    Ich lese diesen Text einfach nicht zu ende, weil der bösartige Tonfall die niederen Beweggründe des Verfassers offenlegt. Einfacher hätte er schreiben können: „Das sind Arschlöcher.“ – Aber mancher rührt gern in Dingen herum, lässt etwas davon mit angewidertem Gesicht zurück in die Schale tropfen um sich gleich den nächsten Löffel mit gespieltem Brechreiz zu begucken. – Über die Suppe selber sagt das alles nichts aus.

  6. 7 david reiners 5. Oktober 2013 um 11:41

    diese artikel hier ist doch reinste polemik, kein kritiker, der sich mal ernsthaft mit den 5 biologischen naturgesetzen auseinander setzen würde, armseelig. blind für die eigene verbildung, unfähig, sich mit neuen paradigmen unvoreingenommen zu beschaftigen. Schade. die zeit hätte der autor besser nutzen können mit der lektüre von büchern über die neue medizin, in der nämlich alle wesentlichen fragen durchaus ausreichend beantwortet werden. grade deshalb verbreitet sich dieses wissen ja leichter bei jungen menschen, die noch nicht durch studium und beruf gehirngewaschen sind. Alle kritiker haben einfach nur unheimlich viel angst, dass dr. hamer doch recht haben könnte. nur sind sie nicht mal ehrlich genug zu sich selbst, sich das eingestehen zu können. Ich habe noch nie irgendwo eine tiefgehende kritische auseinandersetzung gelesen,
    das sind alles immer nur unterstellungen, polemik, missverständnisse, verzerrungen, verfälschungen – eigentlich einfach nur peinlich und niveaulos!

  7. 8 Native Alter 6. Januar 2017 um 18:34

    Ach wie langweilig. Wenn man schon keine Argumente zur Sache hat, bleibt einem halt nur, Personen zu verunglimpfen. Ich frage mich, wieso
    treibt man solch einen Aufwand, wenn doch alles angeblich nur Quatsch mit brauner Sosse sein soll? Ach so, diese Seite ist wohl der Quatsch mit brauner Sosse!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s




grenzenlos daneben

"Verrücktheit ist unendlich faszinierender als Intelligenz, unendlich tiefgründiger. Intelligenz hat Grenzen, Verrücktheit nicht." Claude Chabrol

Beiträge vom

auf den Weg

Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt Anderer wegen, Respekt vor Lug und Trug haben sollte. Die Wahrheit achte ich überall; eben darum aber nicht was ihr entgegensteht
Arthur Schopenhauer
Parerga und Paralipomena II

Auf Dummenfang waren bisher

  • 112,682 Besucher

%d Bloggern gefällt das: