Er spricht wie er denkt

Ein jeder GERMANE versteht diese Worte

läßt Helmut Pilhar seine biologisch-naturgesetzliche Leserschaft anläßlich der Botschaft seines Königs wissen. Während Hamer wieder nur sein übliches Verschwörungsgekeife abläßt, diesmal allerdings gegen „die Räuber und Verfälscher“ aus den eigenen Reihen, ist der Thronerbe zur Hochform aufgelaufen. Wie eine Ruck-Rede für geistig Arme mutet es an, was sich da als „Anmerkung“ unter Hamers dürren Zeilen breitmacht. Aufstehen und sich besinnen sollen die neugermanischen Jünger, ihren einzigen Herren gefälligst nicht wie eine heiße Kartoffel fallenlassen, sondern ihn lobpreisen und seinen Zorn fürchten.

Worauf warten wir also?  Lösen wir unsere Probleme jetzt! Ein Arrangieren damit ist nicht möglich! Steht auf! Ihr seid Dr. Hamer H. Pilharunendlich dankbar, das weiß ich! Auch ehrt Ihr ihn, was mich auch froh macht. Ihr habt aber auch Angst vor ihm, weil er so spricht wie er denkt. Und ihr alle habt gesellschaftliche Verpflichtungen, denen ihr nicht entkommt. Ihr schweigt, ich höre es. Euer Verhalten scheint, als wäret Ihr bereits besiegt und laßt Euren einzigen Geerd (Speer)im Stich. Gerade in diesen Stunden – wo sich alles weltweit zuspitzt – könntet Ihr ihn gut gebrauchen. Besinnt Euch!

Hamer spricht so, wie er denkt: antisemitisch, paranoid und voller Haß auf alle, die die monumentale Erhabenheit seines Traumschlosses nicht erkennen wollen. Pilhar läßt keinen Zweifel daran aufkommen, daß Hamers braune Ideologie von seinen Anhängern nicht nur akzeptiert, sondern voll geteilt wird, und daß die vielen Neugermanen nur deshalb nicht lauthals in die H. Hamermenschenverachtenden Tiraden ihres Führers einstimmen, weil ihr soziales Umfeld das noch nicht gutheißen würde. Also gilt es nun vordringlich, den politischen „Gang in die Freiheit“ anzutreten, in eine Gesellschaftsform, in der sie angstfrei ihre Menschenversuche durchführen können:

Wir müssen was tun! Wir müssen uns eine angstfreiere Lebensform suchen! Nicht morgen! Heute! Allein medizinisch gesehen (Barro), geht das nicht! Da alles eine Einheit bildet, müssen wir auch gesellschafts-politisch sehen. Überlegt einmal! Hat Geerd Euch jemals belogen? Also mich hat er nicht belogen, das kann ich bezeugen! Und wenn das alles von Anfang an stimmt – dann frage ich mich, warum der „Gang in die Freiheit“ noch nicht begonnen hat. Denn die Germanische ist mit Ihrer „Medizin der Freiheit“ auch der Überbringer einer neuen Gesellschaftsform, in welcher es eine biologisch sinnvolle und damit stabile und gesunde Ordnung innerhalb und mit dieser Schöpfung gibt. Anders kann es auch nicht funktionieren, wissenschaftlich gesehen. Mit der Germanischen NEUEN Medizin geht einher ein NEUES DENKEN (Hamer).

Wieviel NEUES an diesem Denken ist, sieht man am besten an der unverhohlenen Nähe der neumedizynischen Führer und vieler ihrer Unterführer zur reichsdeutschen und offen neofaschistischen Szene. Hamers enger Schulterschluß mit anderen Holocaustleugnern und seine Reichspräsidentschafts-Kandidatur zeigen, daß sein Denken nicht etwa neu, sondern kaum noch feststellbar ist; und auch Pilhar hat die offene Verbreitung der reichsdeutschen „21 Punkte zur Situation in Deutschland“ auf seiner Homepage zwar mittlerweile eingestellt, läßt auf seinen Seminaren allerdings keine großen Zweifel daran aufkommen, von welcher politischen Ecke er sich die angestrebte Germanische neue Zukunft verspricht.

Doch vorher müssen diejenigen abgewatscht werden, die ihrem Herren die unbedingte Treue verweigern und auf seinen Büchern ihr eigenes Süppchen kochen wollen. Dabei kommen dann schon mal Dinge wie z.B. die politische Herkunft der Renegaten zur Sprache, die bei den Königstreuen üblicherweise verschwiegen werden:

Man versucht, unter dem Deckmantel des „Freundes“ („Die Entdeckung ist gut, nur der Entdecker ist böse!“), die Germanische auch von innen her zu bekämpfen … Klar! Ein Geheimdienst würde es nicht anders versuchen, oder? […] Und solch „Freunde“ sind erst durch Geerd bekannt geworden! Aus welchem Grund auch sollte man sich z.B. für Barro und seiner NPD-Vergangenheit interessieren und sich die Frage stellen, warum Barro nun ein Problem mit der „Germanischen“ hat? Ohne die Germanische, welche diese „Freunde“ abändern wollen, würde sich für sie niemand interessieren. Weder für den Tellerwäscher, noch für den Schlosser oder dem Virologen! Auch daran kann man diese „falschen Fünfziger“ erkennen. Prüft selbst! Hinterfragt diese sog. „Freunde“!

Pilhar vergißt zwar, daß sich ohne die „Germanische“ sicher auch niemand für den dauerarbeitslosen Elektrotechniker interessieren würde, aber auf sich selbst wollte er die Erkennungsmerkmale falscher Fünfziger wohl auch nicht angewendet wissen.

Nachtrag für den zornigen Mailschreiber:
Nein, das Bildnis des Herrn ist nicht manipuliert. Es ist ein unbearbeiteter Szenenausschnitt aus Hamers 1984er Video-Dokumentation „Über die GNM“, zu finden bei Minute 7:35 von 60:36
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5 Responses to “Er spricht wie er denkt”


  1. 1 aliasalois3 12. Februar 2010 um 12:28

    hamer nimmt antidepressiva seit jahreen.deswegen ist ihm alles egallegal.deswegen lügt er,und propagiert fäkes,eigenfäkes.

  2. 2 reichling 20. Februar 2010 um 12:43

    Ich weiss nicht, was Hamer nimmt.

    Aber ich würde ihm dringend anraten, mal einen Psychiater zu kontaktieren.

    Was er sagt und schreibt, ist in meinen Augen keine Lüge, sondern einer inneren Phantasiewelt entsprungen. Oder schlicht und einfach, er phantasiert.
    Ich gehe davon aus, dass er das, was er von sich gibt, auch glaubt. Das dies alles mit der realen Welt nicht mehr viel zu tun hat, merkt er noch nicht einmal.

    Ich frage mich nur, was von seinen Anhängern, von den übrigen Verfechtern der NGM, einschließlich Pilhar, zu halten ist. Merken die nicht, dass sie einem Geisteskranken folgen?

  3. 4 Schwarzkopf 16. September 2010 um 15:28

    Hamer luegt, was das Zeug haelt, und behauptet gleichzeitig, das sei die Wahrheit, „so wahr ihm Gott helfe“. Dieser Gott hat ihn laengst verlassen und wird ihm erst wieder helfen, wenn sich Hamer aus seinen Wahnvorstellungen befreit. Also voraussichtlich nie mehr.

  4. 5 Mára 19. Juni 2017 um 12:21

    Ich hätte hier auch ein paar Worte, die jeder Germane versteht:

    Ec vil ost! (Ich will Käse)
    mjórð (Met)
    Dag (Tag)
    Furt (Darmwind)
    Hleif (Brot)

    Wer meint wirklich Germane zu sein, müsste auch mit etwas Altnordisch zurecht kommen. (Is ja auch eine germanische Sprache)

    Allr eri heimskr, en mer og mina kattr….


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