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Die trüben Quellen des Andreas Helten

Über Plagiatoren soll man nicht allzu hart urteilen. Es kann durchaus ein Milderungsgrund sein, daß ihre Einfälle nicht von ihnen stammen.

George Bernard Shaw

Vor einem Monat habe ich am Beispiel des Turkmenistan-Fakes gezeigt, wie dummdreist auf reichsdeutschen „Weltnetzseiten“ die Realität zurechtgelogen wird. Heute war ich wieder im Blog des Herrn Helten zu Besuch, um zu sehen, wie er sich denn aus der peinlichen Affäre gezogen hat. Er scheint aber noch immer unschlüssig zu sein, oder er vertraut darauf, daß seine Zielgruppe sowieso zu einfältig ist, um ausgerechnet diesen einen Schwindel unter all den anderen zu entdecken. Er hatte in der Zwischenzeit weder die Größe,  seinen mit heißer Reichs-Nadel gestrickten Passfarben-Beitrag inhaltlich zu korrigieren oder ganz zurückzuziehen, noch war er konsequent und hat auch das übersehene letzte „turkmenischen“ gelöscht, um seine Leserschaft mit dieser in amerikanischen Bestimmungen zu bundesdeutschen Pässen doch wohl eher ungewöhnlichen Vokabel nicht noch mehr zu verwirren. Aber so richtig fest mag der Herr Helten ja mittlerweile selber nicht mehr an das Märchen mit den „souveränen“ und den „abhängigen“ Farben glauben, also sei ihm sein Betrug verziehen. Es ist dadurch schließlich niemand zu Schaden gekommen, der ihn nicht schon vorher hatte.

Im aktuellen Fall hat er dieses Glück allerdings nicht. Weiterlesen ‚Die trüben Quellen des Andreas Helten‘

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Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt Anderer wegen, Respekt vor Lug und Trug haben sollte. Die Wahrheit achte ich überall; eben darum aber nicht was ihr entgegensteht
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